1
Mrz
2007

Mahmoud auf der Flucht

Nidal R. ist auf der Flucht. Seit zwei Wochen schon. Der 24-jährige Intensivtäter rannte der Polizei im Neuköllner Abschnitt 55 im Rollbergviertel davon, gerade in dem Moment, als ihn die Beamten festnehmen wollten. Wieder einmal. Seitdem fehlt jede Spur von ihm. Ausgerechnet Nidal R., den ganz Berlin als "Mahmoud" kennt, hat die Polizisten bei der Erfüllung seiner Auflagen übertölpelt. Damit hat die mehr als zehnjährige kriminelle Karriere des Libanesen einen weiteren Höhepunkt erreicht.

Nidal R. ist kein Einzelfall. Die Gewalt von Jugendlichen nimmt in Berlin dramatische Dimensionen an. Jetzt hat das Landeskriminalamt (LKA) Alarm geschlagen. Während die Kriminalstatistik der Polizei insgesamt einen Rückgang der Delikte verzeichnet, steigt sie bei der Jugendgruppengewalt weiter stetig an. 5700 Gewalttaten gingen einem Bericht des LKA zufolge im vergangenen Jahr auf das Konto jugendlicher Banden. Besonders auffällig ist, dass der Gebrauch von Waffen extrem zunimmt. Mit der Einrichtung einer Staatsanwaltschaft eigens für Intensivtäter spielt Berlin bundesweit eine Vorreiterrolle. Andere Länder wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg folgten. 469 Serientäter befinden sich inzwischen in der Berliner Kartei, die Hälfte sitzt zurzeit im Gefängnis oder in geschlossenen Heimen. 80 Prozent sind nicht deutscher Herkunft. Ein Großteil von ihnen gehört arabischen oder libanesischen Großfamilien an.

[Berliner Morgenpost]

Wir haben ein Problem, und dieses Problem hat seine Wurzeln im Islam. Eine Religion Weltanschauung, die auf Gewalt, der Missachtung Andersdenkender, auf Eroberung und Unterdrückung basiert ist mit einem demokratischen Europa nicht vereinbar.

Klimaschwindel
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren