Das Ende der falschen Toleranz
"Jahrelang bestimmte eine falsch verstandene Toleranz die Diskussion um den und mit dem Islam in Deutschland. Jetzt kommen langsam die notwendige Klarheit und Offenheit in die Auseinandersetzung - ausgelöst durch die von Innenminister Schäuble ins Leben gerufene Islamkonferenz und durch die harte Intervention des Schriftstellers Ralph Giordano gegen den Moscheebau in Köln.
Solche Offenheit gibt jetzt die Chance, mit einigen Lebenslügen der deutschen Islam-Diskussion der Vergangenheit aufzuräumen. Jahrelang wurde in Deutschland ein Unterschied gemacht zwischen dem (guten) Islam und den (bösen) Islamisten. Damit haben wir uns jahrelang selbst belogen. Denn nicht die Islamisten (die natürlich ohnehin) sind das Problem, sondern der Islam. Um es klar zu sagen: Wer den Koran beim Wort nimmt, ihn also nicht einem modernen, aufklärerischen Sinne interpretiert, der ist ein Feind unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung, ein Feind des Rechtsstaates, ein Feind des Grundgesetzes. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar und nicht teilbar und verhandelbar im Sinne einer falsch verstandenen Toleranz gegenüber dem Islam."
Michael Spreng - Hamburger Abendblatt
Leserbriefe
Solche Offenheit gibt jetzt die Chance, mit einigen Lebenslügen der deutschen Islam-Diskussion der Vergangenheit aufzuräumen. Jahrelang wurde in Deutschland ein Unterschied gemacht zwischen dem (guten) Islam und den (bösen) Islamisten. Damit haben wir uns jahrelang selbst belogen. Denn nicht die Islamisten (die natürlich ohnehin) sind das Problem, sondern der Islam. Um es klar zu sagen: Wer den Koran beim Wort nimmt, ihn also nicht einem modernen, aufklärerischen Sinne interpretiert, der ist ein Feind unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung, ein Feind des Rechtsstaates, ein Feind des Grundgesetzes. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar und nicht teilbar und verhandelbar im Sinne einer falsch verstandenen Toleranz gegenüber dem Islam."
Michael Spreng - Hamburger Abendblatt
Leserbriefe
markh - 12. Jun, 23:06